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Altengamme-eine Schule im Dorfe

Die Schule Altengamme-Deich ist eine einzügige Grundschule im Osten Hamburgs direkt an der Grenze zu Schleswig-Holstein. Die Schule gibt es in diesem Gebäude bereits seit 1913. Auch vor diesem Zeitpunkt wurden die Kinder im Ort bereits unterrichtet- es gab eine "Kirchenschule" im heutigen Wohnhaus des Pastors.

Das Schulgebäude gehört zu einem historischen Gebäudeensemble, das aus der Kirche, dem Gemeindehaus mit Kindergarten, dem Pastorat und der Schule besteht.

Lange Zeit existierte jede der genannten Einrichtungen überwiegend für sich. Es gab nur wenige Kontakte und gemeinsame Aktivitäten. Die Schule "mischte" im gesamten Dorfgeschehen kaum mit und es drang wenig nach außen über das, was hier im Unterricht und in außerschulischen Veranstaltungen passierte.

Nicht zuletzt durch die PISA-Diskussion hat sich im letzten Jahrzehnt das öffentliche  Interesse an "Schule"  gewandelt. Eltern, aber auch Großeltern und Verwandte und sogar "nicht betroffene" Dorfbewohner möchten genauer über das informiert sein, was in der Schule abläuft. Auch das öffentliche Interesse an der Mitarbeit in schulischen Gremien und bei allen Veranstaltungen ist groß.

Das Kollegium der Schule Altengamme-Deich hat sich in den letzten Jahren stark verjüngt und frischen Wind in die alten Gemäuer gebracht. Somit erfolgte auch eine grundlegende Neuorientierung der Öffentlichkeitsarbeit.

 

Die KollegInnen möchten ihre Schule als "Schule im Dorfe" verstanden wissen.

 

Eine für alle Seiten nutzbringende, freundschaftliche Zusammenarbeit mit den dörflichen Institutionen (Kindergarten, Feuerwehr, Sportverein Altengamme, Polizeiwache, Kirche) ist ausdrücklich erwünscht und wird intensiv gefördert.

Eine Reihe gemeinsamer Veranstaltungen und Unternehmungen wurden in den letzten Jahren institutionalisiert.

Die Schule befindet sich nicht nur an einem zentralen Platz im Dorfe sondern möchte sich auch in einer zentralen Rolle als Bindeglied zwischen allen dörflichen Einrichtungen verstanden wissen.

Das beinhaltet einerseits eine konsequente Öffnung nach außen, andererseits aber auch die Einbeziehung aller dörflichen Strukturen zur verbesserten Gestaltung des inner- und außerschulischen Lebens.

Neue Bildungspläne in allen Fächern, Qualitätsstandards, gewachsene Anforderungen der weiterführenden Schulen und ein lebendiges Interesse der Eltern an einer möglichst guten schulischen Bildung ihrer Kinder machen es unumgänglich, Schule in einem breiteren Kontext als früher zu sehen. So gehören außerschulische Lernorte, die genaue Kenntnis des Stadtteils und seiner Besonderheiten, soziales Lernen in einer Gemeinschaft u.a. heute zu den grundlegenden Notwendigkeiten des Schulalltags.

Es hat sich bei den Diskussionen zur Schulstandortplanung gezeigt, wie wichtig die Erhaltung des Schulstandortes Altengamme für  die Existenz des Ortes Altengamme insgesamt ist.

Wir als Kollegium sind bereit, uns den Anforderungen zu stellen, die das Zusammenleben in einer so engen dörflichen Gemeinschaft an die Institution Schule stellt. Deshalb ist es uns wichtig, den Leitgedanken, unsere Schule nicht als isolierte Einrichtung, sondern als Lebensmittelpunkt des Dorfes zu sehen, in unserer Eltern- und Schülerschaft sowie unter den Bewohnern des Dorfes  zu verbreiten und so zu agieren, dass unser Ziel von allen unterstützt wird.

Seit Beginn des Schuljahres 2012/13 besteht die Möglichkeit der Ganztagsbetreuung an unserer Schule. Mit einem pädagogisch ansprechenden Nachmittagsangebot begegnen wir gemeinsam mit unserem  Kooperationspartner (TSG), dem wachsenden Betreuungsbedarf berufstätiger Eltern. Eltern können ihre Kinder an mindestens drei Tagen der Woche kostenlos zur Nachmittagsbetreuung von 13-16 Uhr anmelden. In diese Zeit fällt auch ein gemeinsames Mittagessen. Eine Betreuung vor 8 Uhr und nach 16 Uhr sowie in den Ferien ist ebenfalls möglich.



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(Änderungsdatum: 27.10.12)