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Unsere Schulhunde

Wir freuen uns, an unserer kleinen Grundschule zwei Schulhunde zu haben: Minu und Mia.

Inzwischen gibt es zahlreiche Untersuchungen, die die positiven Aspekte eines Schulhundes, vor allem im Bereich des sozial-emotionalen Lernens, belegen. Ein Hund

  • ist ein einfühlsamer, wertfreier und vorurteilsfreier Klassenkamerad
  • ermöglicht das Einüben von Strukturen und Regeln
  • weckt die Anstrengungsbereitschaft
  • stärkt das Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl
  • ermöglicht Nähe und Körperkontakt
  • schafft Verbindungen (zwischen den Kindern, zwischen Kind und Lehrer)
  • ist ein sozialer Katalysator, Motivator, Eisbrecher und Brückenbauer
  • fördert Stressabbau, beruhigt und schafft eine entspannte Atmosphäre
  • kann die Bedeutung von Hygiene hervor heben
  • bringt Freude und Spaß in den ganz normalen Schulalltag!

Wenn Sie mehr über die Erfahrungen mit Schulhunden wissen möchten, googlen Sie doch einmal im Internet (z.B. www.schulhundweb.de) oder sprechen Sie uns an.

Beim Einsatz von Minu und Mia achten wir auf bestimmte Qualitätsstandards, die dafür sorgen, dass das gemeinsame Lernen von Kind und Hund positiv und stressarm verläuft. Beide Hunde haben eine spezielle Ausbildung gemacht, um die besonderen Erfordernisse eines Schulhundes zu trainieren. Unsere Hunde werden regelmäßig von einer Tierärztin untersucht, entwurmt, geimpft und sind frei von Ektoparasiten. Auf Schulkinder, die Angst vor Hunden haben, achten wir besonders und sorgen für sichere Begegnungen von Kind und Hund.

Während unserer jährlich stattfindenden Hunde-Projekttage lernen alle Kinder der Schule die Hunde persönlich kennen und erfahren, wie man mit einem Hund in der Schule, aber auch im privaten Alltag umgeht. Außerdem wird in allen Unterrichtsfächern das Thema Hund unter verschiedenen Aspekten behandelt.

Um alle Eltern umfassend über unser Schulhund-Konzept zu informieren, werden die Hunde regelhaft auf dem ersten Elternabend der Klasse 1 vorgestellt.

 

Minu von Frau Ripoche

 

Mia und Frau Büttner

Meine Hündin Mia wurde im Mai 2015 geboren und ist ein Großpudel-Labrador-Golden Retriever-Mischling, diese Hybridhunde werden meist als Golden-/Labradoodle bezeichnet. Im Rasseprofil werden sie als freundlich, kinderlieb, einfach zu erziehen, intelligent, anhänglich und treu bezeichnet. Die Labradoodle und Goldendoodle wurden ursprünglich als Blindenhunde für Tierhaarallergiker gezüchtet – durch den hohen Anteil von Pudel (75%) haart auch Mia fast überhaupt nicht. Ihr weißes, flauschiges Fell trägt dazu bei, dass Kinder und auch Erwachsene nur selten Angst vor ihr empfinden.

Mia lebt in ihrer Freizeit ganz „normal“ in der Familie Büttner und hat in ihrem ersten Lebensjahr regelmäßig eine Hundeschule besucht, um den Grundgehorsam einzuüben. Im April 2017 haben wir zusätzlich die einjährige Ausbildung (80 Unterrichtsstunden) zum Therapie-/Schulhundeteam erfolgreich abgeschlossen.

Mias Job an unserer Schule…

Eigentlich hat Mia sogar zwei Jobs… Job Nr. 1: Sie arbeitet als meine haarige Assistentin in der Klasse 2 und sorgt für Abwechslung: Sie kann würfeln und so zum Beispiel entscheiden, welche Tischgruppe als erste am PC arbeiten darf. Sie kann aber auch Stäbchen ziehen auf denen Buchstaben stehen: Die Kinder sortieren sie dann in der korrekten ABC-Folge. Oder Mia bringt auf ein Signal ein verstecktes Körbchen, in dem ein Zettel liegt mit einer geheimen Pausen-Botschaft… Manchmal ist Mia aber auch einfach nur DA und sorgt für gute Stimmung. Oder hört Kindern beim Vorlesen zu, die noch ein bisschen unsicher sind und sich nicht trauen, menschlichen Zuhörern vorzulesen.

Job Nr. 2:  Mia unterstützt mich in meiner Funktion als Beratungslehrerin. In der Beratung von Kindern und auch Erwachsenen kann es sehr hilfreich sein, eine Mitarbeiterin auf vier Pfoten dabei zu haben: Sie gibt ganz unkompliziert einen Einstieg ins gegenseitige Kennenlernen und auch die Ausschüttung des Wohlfühl-Hormons Serotonin steigt meist deutlich an. Außerdem kann der Umgang mit einem Hund das Selbstwertgefühl steigern.

In der Regel ist Mia an zwei Tagen in der Woche für etwa zwei Stunden in unserer Schule tätig.

Was sagen die Kinder über Mia?

Wenn Mia bei uns in der Klasse ist …

… dann ist es irgendwie anders leise!

… dann fühle ich mich geborgen.

… dann müssen wir  mehr Regeln einhalten!

… dann macht es mehr Spaß!

 

 

 

Laterne!

Klasse 1 hat im Kunstunterricht schöne Laternen gebastelt. Passend zum Thema „Apfel“ im Sachunterricht wurden Äpfel in rote und grüne Farbe getunkt und auf das Papier gedruckt.

Endlich wieder Rutschfest!

Die Kinder der 2. Klasse lieben das jährliche Rutschfest: An diesem Tag dürfen alle, die möchten, unsere Notrutsche im 2. Stock des Schulhauses ausprobieren! Wenn man vom Hof aus diesen Rutschschlauch sieht, dann denkt man, dass es darin sehr steil hinunter geht – aber es gibt ein Geheimnis …

Die Waldspiele 2017

Wir sind mit dem Bus zu den Waldspielen gefahren. Dort wurden wir in Gruppen eingeteilt. Es gab den „Roten Schmetterling“, den „Blauen Schmetterling“, Die „Blaue Schnecke“ und die „Rote Schnecke“. Wir haben Aufgaben im Wald gelöst. Wir haben dabei als Team gearbeitet. Wir haben viel Teamgeist gezeigt. Am Ende haben wir Lupen bekommen.

(von Anna L., Anna G., Julia)

Die Waldspiele

Es war toll!

Wir haben viele bekannte Kinder getroffen.

Wir waren zuerst mit allen Aufgaben fertig.

Die Waldspiele sind super, super, toll!!!!

Wir haben Spaß gehabt.

Die Spiele waren alle coooool.

Der Wald, die Luft, die Sonne und der Spaß waren dabei.

(von Ole)

Gibt es auch lebende Winkel…?

Im Mai 2017 haben alle Klassen der Schule an einem Verkehrssicherheitstraining teilgenommen. Wir haben von unserem Verkehrspolizisten Heino Krüger (und anderen Männern in Uniform) gelernt, warum es so gefährlich ist, zu nah an einen LKW heran zu kommen. Und was der Begriff „Toter Winkel“ bedeutet. Das war richtig spannend!

Ferdi – ein soziales Kompetenztraining für Klasse 1

Die Herausforderungen des Schulalltages sind gerade für Schulanfänger enorm. Manche Kinder sind hiervon überfordert und reagieren mit ungünstigem Sozialverhalten.

Das „Programm zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen“ von Franz Petermann u.a. setzt hier an und versucht, das Verständnis für soziale Regeln, die Freude am konstruktiven Wettbewerb und die Entwicklung von Teamgeist zu unterstützen.

Eingebettet ist das Verhaltenstraining in eine Kind gerechte Rahmengeschichte, eine Schatzsuche,  mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur: Ferdi, ein Chamäleon. Er ist in jeder Schatzsucherstunde dabei und strukturiert die jeweiligen Stunden, indem er die Einleitung in das neue Thema der Stunde übernimmt, sowie mit einer Zusammenfassung der erzielten Ergebnisse diese auch wieder beendet.

Unsere Schule hat zusammen mit dem ReBBZ und dem Haus Warwisch ein Ferdi-Konzept entwickelt: Ab dem Schuljahr 2016/17 wird in jeder 1. Klasse im zweiten Halbjahr die Klassenlehrerstunde einmal wöchentlich als Ferdi-Stunde gestaltet. Etwa 20 Stunden werden hierfür eingesetzt. Im ersten durchgang wurde die Einheit von Frau Antonia Elsner (Haus Warwisch) angeleitet, ab dem Schuljahr 2017/18 hat Frau Büttner als Beratungslehrkraft den Ferdi-Unterricht übernommen.

Die Grundschule Ochsenwerder hat bereits gute Erfahrungen mit dem sozialen Kompetenztraining gemacht und auch wir freuen uns auf positive  Veränderungen.

Zwanzigerfest

Nun ist das gesamte erste Schuljahr schon vorbei. Die Klasse 1 hat sich den Zahlenraum 20 zielstrebig erobert. Wir können nun alle Zahlen bis 20 schreiben und mit ihnen rechnen. Natürlich haben wir noch Vieles mehr gelernt. Leider können wir aber nicht alles aufzählen. Dies muss natürlich entsprechend gefeiert werden. Seht euch unser „Zwanzigerfest“ an!

In Klasse 2 arbeiten wir im Zahlenraum 100. Ich bin gespannt, wie wir das „Hunderterfest“ feiern werden.

Zehnerfest

Das erste Halbjahr der ersten Klasse ist zu Ende. Wir haben die Zahlen bis 10 kennengelernt. Wir können Ziffern schreiben und Plus- und Minusaufgaben lösen.

Nun muss gefeiert werden. Wir machen ein „Zehnerfest“. Die Kinder haben verschiedene Leckereien mitgebracht. 10 Tomaten, 10 Gummibärchen, 10 kleine Kuchen, 10 Würstchen….. Wir konnten wunderbar schlemmen.

Schulkiosk

Seit dem Schuljahr 2015/16 gestalten die Landfrauen gemeinsam mit den Kindern unserer Schule einen Schulkiosk. Am 12.10.16 bereitete unsere 3. Klasse das erste Mal die Snacks und Spieße vor. Das Motto lautete wie immer beim Frühstück: Nur gesunde Lebensmittel kommen auf den Tisch.

Jedes Kind war ausgerüstet mit einem Brettchen und einem kleinen Messer. Wir durften Paprika, Tomaten, Gurken und Obst schnippeln und auf Holzspieße stecken, immer 5 Teile auf einen Spieß. Das war sehr lustig weil wir uns immer wieder verzählt haben.

 Die Landfrauen hatten sogar noch Gemüsemuffins gebacken, die durften auch auf den Verkaufstresen. Dann konnten wir endlich verkaufen. Pünktlich um 10.10 Uhr ging es los. Alle waren richtig hungrig! Der Verkauf hat viel Spaß gemacht.

Es war aber auch ein bisschen anstrengend: Wir mussten immer genau ausrechnen, wie viel die einzelnen Kinder eingekauft hatten. Jonas zum Beispiel wollte sich einen riesigen Vorrat an Muffins zulegen: 6 Stück! Ein Muffin kostete 30 Cent. Da mussten wir richtig rechnen!

Hoffentlich sind wir bald wieder dran!

 

Spendenlauf im September

Mit Beginn des neuen Schuljahres haben wir uns an einem Freitagmorgen auf dem Sportplatz zum Spendenlauf getroffen. Die ganze Schule war in Bewegung. Zumindestens alle Kinder!

Es gab Kinder, die über 30 Runden geschafft haben! Unglaublich. Aber wahr.

Die Lehrer und Helfereltern haben nach jeder gelaufenen Runde ein Kreuz auf die Laufkarte gemacht. In der Woche zuvor haben die Kinder nach Sponsoren gesucht. Für jede gelaufene Runde durfte ein Betrag in den Vertrag eingetragen werden. Alle Beträge waren erlaubt – von 10 ct bis 2 € pro Runde! Diese Verträge wurden dann beim Klassenlehrer gelagert und nach dem Lauf mit den entsprechenden Summen versehen an die Kinder zurück gegeben. Nach kurzer sammelten sich dann prall gefüllte Umschläge auf den Pulten.

Mit dem erlaufenen Geld konnten wir zur Hälfte den Verein „friends of africa e.V.“ unterstützen. Der inzwischen pensionierten Universitätsprofessor für afrikanische Musik, Trommeln und Tanz Morphius Eurapson-Quaye hat es im Oktober direkt bei einem Besuch an unserer Schule bekommen. Er wird dafür sorgen, dass das Geld Kindern und Jugendlichen in Afrika hilft, eine gute Bildung zu bekommen. Uns hat er einen tollen Vormittag bereitet, indem er mit uns getrommelt hat. Das war super.

Mit der anderen Hälfte des Geldes wollen wir eine tolle Aktion mit allen Klassen machen, oder vielleicht ein neues Klettergerüst anschaffen. Die Ideen dazu wird die Kinderkonferenz auf ihrer nächsten Sitzung besprechen.

Es sei nur soviel gesagt: Alle Kinder und Lehrer fanden den Spendenlauf toll und wollen es unbedingt wiederholen!

Danke auch an alle Helfereltern.